Das Wichtigste in einem Lehrer-Lebenslauf ist zu zeigen, was Sie im Unterricht tatsächlich tun. Das fiktive Muster unten beschreibt Unterrichtsplanung, Klassenführung und Elternarbeit in kurzen Sätzen, die Sie im Vorstellungsgespräch belegen können.
Muster-Lebenslauf (fiktiv)
Dieses Muster ist fiktiv; die Namen von Personen und Organisationen sind nicht real.
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So schreiben Sie diesen Lebenslauf
Fach und Altersstufe klar nennen
Setzen Sie Fach oder Schulstufe in die Überschrift, etwa „Grundschullehrerin“ oder „Mathematiklehrer“. Wer den Lebenslauf liest, soll auf einen Blick sehen, auf welcher Stufe Sie arbeiten.
Beschreiben Sie, was Sie für die Schüler getan haben
Statt einer allgemeinen Stellenbeschreibung schreiben Sie, was Sie konkret gemacht haben: eine Fördergruppe aufgebaut, Zusatzmaterial erstellt, ein Projekt geleitet. Nennen Sie nur Zahlen, die Sie wirklich kennen.
Abschlüsse und Fortbildungen mit Datum angeben
Führen Sie Ihr Lehramtsstudium, das Jahr des Abschlusses und Fortbildungen auf. Einen nicht abgeschlossenen Kurs stellen Sie nicht als abgeschlossen dar.
Zusammenarbeit mit Eltern und Schulleitung zeigen
Elternabende, Lernentwicklungsgespräche und Schulveranstaltungen gehören zu den üblichen Aufgaben; ergänzen Sie sie in einer kurzen Zeile.
Beispielsätze zur Beschreibung Ihrer Arbeit
Passen Sie sie an Ihre tatsächliche Arbeit an; schreiben Sie nie etwas, das Sie nicht getan haben.
- Jahres- und Wochenpläne nach dem Lehrplan erstellt
- Differenzierte Aufgaben für unterschiedliche Lerntempos eingesetzt
- Wöchentliche Leseförderung durchgeführt
- Lernstandsberichte zum Halbjahr persönlich mit den Eltern besprochen
- Beiträge der Klasse für Schulveranstaltungen vorbereitet
- Unterricht mit digitalen Inhalten und einem interaktiven Whiteboard ergänzt
Ideen für Kompetenzen
Wählen Sie nur aus, was auf Sie zutrifft.
- Unterrichtsplanung
- Klassenführung
- Leistungsbewertung
- Elternarbeit
- Differenzierung
- Digitale Lernmedien
- Erstleseunterricht
- Projektorientiertes Lernen
- Pädagogische Begleitung
- Materialentwicklung
- Teamarbeit
- Schulveranstaltungen
Häufige Fehler
- Gefühle wie „Ich liebe Kinder“ schreiben, ohne zu sagen, was Sie tun
- Abschlüsse weglassen oder ohne Datum angeben
- Praktika oder ehrenamtlichen Unterricht gar nicht erwähnen
Häufig gestellte Fragen
Was gehört in den Lebenslauf einer Berufseinsteigerin im Lehramt?
Studium, Praktika und Erfahrungen in Praxisschulen, Ehrenamt und selbst erstellte Materialien. Bei wenig Erfahrung stellen Sie die Ausbildung nach vorn.
Wie lang sollte ein Lehrer-Lebenslauf sein?
Meist reicht eine Seite. Bei langer Erfahrung sind zwei Seiten möglich, die wichtigsten Punkte stehen dann zuerst.
Sollte ich ein Foto einfügen?
Nur, wenn Sie das möchten oder die Ausschreibung es verlangt. Eine Vorlage ohne Foto ist eine sichere Wahl.
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