So formulieren Sie eine Kündigung sachlich und sauber
Prüfen Sie zuerst Ihren Arbeitsvertrag
Lesen Sie, welche Kündigungsfrist und welche Form dort vorgesehen sind. Prüfen Sie zusätzlich, ob ein Tarifvertrag oder gesetzliche Regelungen, etwa im BGB, gelten. Bei Unsicherheit lohnt sich Rat bei Betriebsrat, Gewerkschaft oder einer Beratungsstelle.
Kündigen Sie schriftlich und unterschreiben Sie
In Deutschland muss eine Kündigung in der Regel schriftlich erfolgen und eigenhändig unterschrieben sein. Eine einfache E-Mail genügt dafür meist nicht. Prüfen Sie die Vorgaben für Ihr Land und Ihren Vertrag und bewahren Sie eine Kopie auf.
Halten Sie den Text kurz und sachlich
Nennen Sie Ihren Namen, das Datum, die Kündigung und den gewünschten Beendigungstermin. Ausführliche Begründungen sind nicht nötig. Ein höflicher Ton und ein kurzer Dank sorgen für einen guten Abschluss, falls Sie sich später wieder begegnen.
Sorgen Sie für einen Nachweis der Übergabe
Lassen Sie sich den Empfang bestätigen oder übergeben Sie das Schreiben persönlich vor Zeugen. Alternativ kommen andere nachweisbare Zustellwege infrage. Notieren Sie Datum und Art der Übergabe, damit später kein Streit über den Zugang entsteht.
Bitten Sie um ein Arbeitszeugnis
Bitten Sie höflich um ein Arbeitszeugnis und, falls zutreffend, um Klärung von Resturlaub, Überstunden und Rückgabe von Arbeitsmitteln. Welche Ansprüche bestehen, richtet sich nach Vertrag und Gesetz, prüfen Sie dies daher vorab.
Planen Sie die Übergabe
Bieten Sie an, laufende Aufgaben zu dokumentieren und an Kolleginnen und Kollegen zu übergeben. Das zeigt Verantwortungsbewusstsein, erleichtert den Abschied und hinterlässt einen professionellen Eindruck, der für künftige Referenzen hilfreich sein kann.